

Pferde, die im Morast versinken, sind klassische Mauke-Patienten. Nässe und Schmutz gehören zu den üblichen Verdächtigen, sind aber längst nicht die einzigen Verursacher dieser komplexen Hauterkrankung.
Mauke tritt auch unter hygienischen Haltungsbedingungen auf, so dass es noch weitere Ursachen geben muss.
Mauke beginnt vorwiegend mit Entzündungen der Haut in der Fesselbeuge. Die Erkrankung kann sich aber bis zu den Beugeflächen der Karpal- oder Tarsalgelenke ausdehnen. Zur Risikogruppe gehören Pferde mit langem Fesselbehang, wie Shire oder Tinker, sowie Pferde mit weißen Fesselbeugen, da die wenig pigmentierte Haut empfindlicher ist. Grundsätzlich ist die Krankheit aber bei allen Rassen verbreitet.
Im Anfangsstadium sind nur die oberen Hautschichten betroffen. Die Haut ist zunächst gerötet, geschwollen, warm und juckt. Häufig bildet sich ein fettiger Belag. Grund dafür ist eine gesteigerte Produktion der Talgdrüsen.
Foto: S. Heüveldop
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